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Mac Studio und Studio Display

Mac Studio und Studio Display

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Heute Abend, während des «Peek Performace»-Events, hat uns Apple wiedermal mit neuer Hardware überrascht. Ein besonders beeindruckendes Stück Hardware zeigte sich mit dem Mac Studio, dem neuen extrem potenten und dennoch sehr kompakten Rechner für Studios dieser Welt.

Wenn ihr mehr über das Event erfahren möchtet, hier findet ihr ein kurze Zusammenfassung zum Event.

Neuer, potenter Prozessor – M1 Ultra

In einen neuen Rechner gehört natürlich auch eine neue Prozessor Generation. Apple arbeitet schon seit einigen Jahren an eigenen Apple Silicon (Apples eigener Prozessor). Begonnen hat das ganze damals in den iPhone‘s, später auch den iPad‘s und seit zwei Jahren auch in den Computern vom amerikanischen Hersteller.

Im letzten Herbst kamen mit dem neuen MacBook Pro Modellen zwei neuen Generationen auf den Markt. Diese hörten auf den Namen M1 Pro und der M1 Max.

Bis anhin versucht sich der Markt noch vom aller ersten M1 Silicon zu erholen, von der vorher angesprochenen zweiten Generation sprechen wir gar nicht erst. Nun kommt Apple, ein knappes halbes Jahr später gleich nochmals mit einem Schlag hinten nach.

Mit dem M1 Ultra kommt eine neue Liga auf den Prozessor Markt: Genauer gesagt in den neuen Rechner.

Der neue, Apple M1 Ultra, basiert auf dem, im letzten Herbst vorgestellten, M1 Max Chip. Dazu hat Apple eine neue Chip-Packaging-Architektur entwickelt. Damit wird, zwischen den zwei Prozessoren eine 2.5 Terabyte-pro-Sekunde Verbindung hergestellt. Eine sehr geringe Latenz und damit kommen auch ganz neue Geschwindigkeiten zusammen.

Am aller wichtigsten, auch das passiert bei einer sehr geringen Stromlast. Das ist gut für die Umwelt und natürlich auch für die Lebensdauer des Prozessors.
Insgesamt spricht der Prozessor 114 Milliarden Transistoren an und kann auf bis zu 128 GB «Unified Memory» (RAM) zurückgreifen.

Der neue Mac Studio

Mit dem Mac Studio kommt ein neues Mitglied in die Apple Desktop-Familie. Mit seinem kompakten Design ist der Mac Studio genauso gross wie ein Mac mini. Dies zumindest in seiner Grundfläche, in der höhe kamen so ca. Zwei-Einhalt Mac mini zusammen, wenn ihr sie stapeln würdet.

Der obere Teil wird fast ausschliesslich von zwei neuen Lüftern gefüllt. Diese helfen, die unten angesaugte Luft, durch die ganze Architektur zu wandern. Die Luft wird anschliesssend nach hinten wieder abgeführt. Dabei soll der Mac Studio nicht zu hören sein, in einem normalen Betrieb.

Auch auf der Rückseite findet ihr die ganzen Anschlüsse. Dazu zählen:

  • 4 x Thunderbolt Anschlüsse
  • 1 x 10-GB-Ethernet
  • 2 x USB-3.0 (A) Anschluss
  • 1 x HDMI
  • 1 x Pro Audio-Jack (3.5 mm Klinkenport)

Bei der Funk-Übertragung hat Apple auf Bluetooth 5.0 und Wi-Fi 6 gesetzt.

Die ganzen Anschlüsse, das war etwas hoch gepokert, denn der Mac Studio hat auch an der Front Anschlüsse:

  • 2 x USB-C (im kleineren) oder 2 x Thunderbolt (im grösseren Modell)
  • 1 x SD-Karten-Port

Ja, ihr habt richtig gelesen, der Mac Studio verfügt über einen SD-Karten-Zugang und der ist an der Front untergebracht.

Über die ganzen Anschlüsse könnt ihr bis zu vier externe Bildschirme UND einen 4K-Fernseher anschliessen. Das rockt richtig heftig und macht sicherlich auch sehr viel Spass beim arbeiten damit.

Dank dem Apple eigenen Silicon spart ihr richtig Strom und tut damit auch der Umwelt etwas gutes. So verbraucht der Mac Studio bis zu 1‘000 Kilowattstunden weniger Strom, als dies ein High-End-Desktop-Rechner der Konkurrenz tut.

Studio Display

Passend zum neuen Rechner gibt es auch ein neues Display von Apple.
Auch das war, zumindest, was man so gehört und gelesen hat, sehr eindrücklich.

Das Studio Display ist ein 27“ grosser Monitor mit einem sehr dünnen Rand. Ausgestattet ist der Monitor mit einem 5K Retina Display.
Vor allem gefällt mir, dass auch hier die True Tone-Technologie zum Einsatz kommt. Damit ist das arbeiten zu Randzeiten, wie am morgen früh, oder später am Abend deutlich angenehmer.

Damit das neue Display seinen ganzen Job auch gut erledigen kann, hat Apple ihm einen eigenen A 13 Chip verpasst. Auch hat der iPhone Hersteller eine Webcam mit eingebaut. Die 12 mp Ultra-Weitwinkelkamera kann, wie schon beim iPad Pro und dem iPad der 9. Generation verfügt nun auch das Display über die Center Stage Funktion.
Dazu kommt eine Reihe von Mikrofonen, welche Apple verbaut hat und für die Wiedergabe sind sechs Lautsprecher zuständig.

 

Martin @pokipsie Rechsteiner Ich bin Geschichtenerzähler in Form von verschiedenen Blogs-, Podcasts- und Video-Formaten. In meiner Freizeit bin ich Papa dreier Mädels, liebe LEGO, die Bahn und alles was mit Gadgets zu tun hat.

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