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Transports Publics Genevois setzen für Entwicklung auf Red Hat

Transports Publics Genevois setzen für Entwicklung auf Red Hat

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Die Transports Publics Genevois (TPG) haben sich für Red Hat entschieden, um den Wechsel auf eine containerisierte, Kubernetes-basierte IT-Umgebung zu vollziehen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, haben sich die TPG für Red Hat OpenShift und Red Hat Quay entschieden, um die Effizienz der Anwendungsentwicklung zu steigern, die Anforderungen an die Softwaresicherheit besser zu erfüllen und die Verfügbarkeit von Diensten bei Nutzungsspitzen zu erhöhen.

Die TPG sind gemäss Red Hat das führende öffentliche Verkehrsunternehmen im Grossraum Genf. Die Mission des Unternehmens ist es, die Mobilität in der Region zu gestalten, indem es seinen Kunden hochwertigen Service im Einklang mit den Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung bietet. Um diese Mission zu erfüllen, bietet die IT-Abteilung der TPG ihren internen und externen Kunden verschiedene Anwendungen an, die von Drittanbietern entwickelt werden. Um den Prozess der Entwicklung und Bereitstellung dieser Anwendungen zu modernisieren, entschied sich TPG für die Einführung von Microservices, Containern und einer Linux-Umgebung. Die TPG sahen den kürzlichen Erfolg eines der grössten Schweizer Eisenbahnunternehmen bei der Einführung von Red Hat-Technologien und wollte eine ähnliche positive Erfahrung erzielen – was das Unternehmen dazu veranlasste, Red Hat OpenShift als Grundlage für seine Transformation zu wählen.

In Zusammenarbeit mit Apalia, einem auf Cloud-, Container- und IT-Automatisierungstechnologien spezialisierten Systemintegrator, implementierten die TPG Red Hat OpenShift on-premise auf einer virtualisierten Infrastruktur. Nach der erfolgreichen Migration einiger regulärer, interner Workloads begannen die TPG mit der Migration grösserer, kundenseitiger Systeme. Im Sommer 2020 hatte das Unternehmen seine kritischsten Java-basierten Anwendungen auf Red Hat OpenShift migriert: den Ticketing-Webshop für seine Kunden und das Backend seiner mobilen App. Über die TPG-App können Nutzer Tickets kaufen, Fahrpläne abrufen und ihre Reisen planen.

Skalierbarkeit ist für die TPG von zentraler Bedeutung. Das Unternehmen kann nun seine Systeme in Zeiten erhöhter Nachfrage mit vielen Kunden, die gleichzeitig auf Dienste zugreifen, schneller an den Bedarf anpassen. Red Hat OpenShift ermöglicht eine automatische Skalierung und stellt bei Bedarf zusätzliche Kapazitäten bereit, die zuvor manuell geschaffen werden mussten. Diese Elastizität ermöglicht es den TPG, Kosten und Ressourcen zu sparen. Die TPG sind ausserdem in der Lage, Kundenservices auch während der Systemwartung bereitzustellen, während diese Wartungsfenster früher Unterbrechungen von mehreren Stunden verursachten, was den Webshop der TPG und den Ticketverkauf beeinträchtigte. Mit Red Hat OpenShift können die TPG Updates ausrollen, Apps aktualisieren oder neue Dienste im Hintergrund freigeben, ohne die Kundenerfahrung zu beeinträchtigen. Das IT-Team kann nun Aufgaben während der Bürozeiten erledigen, anstatt wie früher auf die Abendstunden auszuweichen. Beim Webshop sank die Downtime von zwei auf null Stunden, was eine Kosteneinsparung von zwei bis drei Stunden alle drei Monate für das Einspielen von Updates bedeutet.

Zeit für die Anwendungsbereitstellung um 80 % reduziert

Durch die Kopplung seiner CI/CD-Pipeline mit Red Hat OpenShift haben die TPG die Bereitstellung neuer Anwendungen und Softwareversionen auf agilere Weise beschleunigt. Entwickler können nun selbstständig Produktionsumgebungen bereitstellen, Code schreiben und bereitstellen und so ihre Anwendungen testen und validieren, ohne darauf warten zu müssen, dass die IT-Operations dies für sie erledigt. Im Ergebnis haben die TPG die Zeit für die Anwendungsbereitstellung um 80 % reduziert. Die TPG haben ausserdem ihre Container-Registry für Images von Drittanbietern mit Red Hat Quay standardisiert, was Sicherheitsrisiken reduziert und die Anwendungsleistung und Redundanz verbessert.

„Transport und Mobilität verändern sich rasant, was dazu führt, dass Unternehmen in diesen Branchen nach innovativen Lösungen suchen, die Skalierbarkeit bieten und sich agiler an veränderte Anforderungen anpassen können. Mit Red Hat OpenShift waren die TPG in der Lage, diese Anforderungen umfassend zu adressieren und gleichzeitig die Kontrolle über den Bereitstellungsprozess zu beschleunigen und zu verbessern, um die digitale Transformation im öffentlichen Verkehr voranzutreiben“, lässt sich Léonard Bodmer, Senior Regional Director ALPS Region (Österreich & Schweiz), Red Hat, in der Mitteilung zitieren.

Charles Gauchon, Head of IT Infrastructure & Operations, Transports Publics Genevois, ergänzt: „Eine unserer grössten Herausforderungen war die fehlende Kontrolle über den Bereitstellungsprozess unserer Anwendungen. Ausserdem suchten wir nach einer Möglichkeit, die Entwicklung und Bereitstellung von Software zu automatisieren und zu standardisieren. Red Hat OpenShift ist die am weitesten ausgereifte Kubernetes-Distribution auf dem Markt, eine der reichhaltigsten Plattformen in Bezug auf Features und bietet den besten Support für TPG. Sie ist genau die Lösung, die wir brauchten, weil sie es uns ermöglicht, unsere Anwendungen auf eine agilere und flexiblere Weise zu modernisieren. Davon profitieren unsere Dienstleister, unser IT-Team und natürlich, was am wichtigsten ist, unsere Kunden.“

Die TPG planen nach Angaben von Red Hat, die Zusammenarbeit auch in Zukunft fortzusetzen und die digitale Transformation des Unternehmens weiter voranzutreiben.

 

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