YouGov-Umfrage zeigt, wie die Schweiz heute surft

Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov hat im Auftrag von FRITZ! eine repräsentative Umfrage zur Nutzung von Internetroutern in der Schweiz durchgeführt. Befragt wurden über 1’000 Personen ab 18 Jahren, die Ergebnisse sind repräsentativ für die Schweizer Bevölkerung.

Fiber wächst: Freie Routerwahl bleibt vorerst unrealistisch

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YouGov Umfra

43 Prozent der Befragten nutzen heute bereits einen Glasfaseranschluss. Kabelinternet bleibt mit 26 Prozent weit verbreitet, während DSL und Mobilfunk mit jeweils 12 und 10 Prozent geringere Anteile haben. Unter den DSL-Nutzenden könnten zudem 36 Prozent sofort wechseln, weitere planen den Umstieg kurzfristig. Die Art des Anschlusses beeinflusst jedoch nicht direkt, welchen Router Haushalte einsetzen: 78 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer verwenden den Router ihres Anbieters – 45 Prozent kaufen ihn, 33 Prozent mieten ihn. Nur 8 Prozent beschaffen ihren Router unabhängig im Handel, was damit zusammenhängt, dass Provider den Einsatz von Drittgeräten im eigenen Netz unterschiedlich handhaben.

Im Markt der Providerrouter liegt Swisscom mit einem Anteil von 37 Prozent an der Spitze, gefolgt von Sunrise (26 %) und Salt (9 %). Die Umfrage zeigt ebenfalls, dass 27 Prozent der Haushalte eine Zwei-Geräte-Lösung einsetzen, bei der ein separates Providermodem zwischen Anschluss und eigenem Router steht.

Laut der Studie ist FRITZ! mit einem Marktanteil von 6 Prozent die stärkste nicht providergebundene Routermarke der Schweiz. Besonders gut schneidet die FRITZ!Box bei DSL-Anschlüssen ab, wo sie auf 11 Prozent kommt; bei Fiber-Anschlüssen liegt der Anteil bei 5 Prozent. Andere Hersteller erreichen nur sehr geringe Werte von 2 Prozent und darunter.

Sicherheit als Kaufkriterium: Europäische Hersteller im Vorteil

Bei der Routerwahl achten Schweizerinnen und Schweizer besonders auf Sicherheit, WLAN-Leistung, Zuverlässigkeit und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. 88 Prozent bewerten diese Merkmale als wichtig oder sehr wichtig.

Beim Vertrauen in die Hersteller zeigen sich klare Unterschiede:

  • 51 % misstrauen chinesischen Routermarken
  • 56 % misstrauen russischen Herstellern
  • 41 % misstrauen US-Marken
  • Nur 15 % äussern Misstrauen gegenüber europäischen Herstellern

Damit bestätigt die Umfrage einen deutlichen Vertrauensvorsprung für europäische Technologie – ein Faktor, der für Marken wie FRITZ! besonders relevant ist. Als grosser europäischer Anbieter ist sich der Hersteller seiner Verantwortung in dieser Hinsicht voll bewusst.

Hohe Zufriedenheit mit FRITZ!Box

Die Ergebnisse zeigen deutlich, wie wichtig leistungsfähige und sichere Geräte für Schweizer Haushalte sind – selbst wenn bei der Routerwahl der Handlungsspielraum vieler Haushalte providerbedingt eingeschränkt ist. Dass die FRITZ!Box unter diesen Bedingungen eine Zufriedenheitsrate von 90 Prozent erreicht und die stärkste unabhängige Routermarke bleibt, verdeutlicht, welchen Stellenwert Sicherheit, Verlässlichkeit und europäische Entwicklung im Schweizer Heimnetz besitzen.

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