Anker MagGo: Die ultimative 2-in-1 Powerbank für dein Apple-Ökosystem im Test

Wer im Apple-Ökosystem zu Hause ist, kennt das Problem: iPhone, Apple Watch und AirPods müssen regelmässig an den Strom. Besonders auf Reisen oder bei langen Arbeitstagen wird der Kabelsalat im Rucksack schnell zum Ärgernis. Ich habe in meinem neuesten Video ein Gadget unter die Lupe genommen, das genau dieses Problem lösen will: Den Anker MagGo mobilen MagSafe Charger.

In diesem ausführlichen Review erfährst du, warum diese PowerBank mit 10’000 mAh mein neuer täglicher Begleiter geworden ist und warum sie selbst meine deutlich grösseren Akkus aus dem Rucksack verdrängt hat.


Unboxing: Ein Hauch von Apple bei Anker

Schon beim Auspacken merkt man, in welche Richtung Anker mit der MagGo-Serie schielt. Der Verschluss der Verpackung erinnert stark an die Laschen, die wir von Apple-Produkten kennen. Ein kleiner Scherz am Rande: Wenn es für ein Apple-Device gedacht ist, darf man sich beim Design auch gerne inspirieren lassen.

Besonders sympathisch ist mir aufgefallen, dass Anker hier weitgehend auf Kunststoff verzichtet. Das Gadget ist in Papier eingewickelt – ein kleiner, aber wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Im Lieferumfang befinden sich zudem drei kleine Klebestreifen. Anker empfiehlt diese für die Apple Watch Halterung, damit die Uhr im vertikalen Modus weniger rutscht. In meinem Test hielt die Watch aber auch ohne diese Kleber wunderbar, besonders im horizontalen Modus. Ich habe sie mir für den Notfall erst einmal beiseitegelegt.

Design und Hardware: Mehr als nur ein Akku

Der Anker MagGo ist ein echtes „Alles-in-einem“-Gadget. Er fühlt sich wertig an, glänzt auf der Vorderseite und ist mit einem dezenten Linienmuster umrandet. Aber die wahren Highlights stecken im Detail.

1. Die integrierte Apple Watch Ladestation

Oben auf dem Gehäuse befindet sich der Ladepuck für die Apple Watch. Das Geniale daran: Er lässt sich anwinkeln. Das bedeutet, du kannst deine Uhr flach auflegen oder sie aufstellen. Wenn sie aufgestellt ist, aktiviert die Apple Watch automatisch den Nachttischmodus (Nightstand Mode). So fungiert die Powerbank im Hotel oder im Airbnb gleichzeitig als Wecker auf deinem Nachttisch.

2. Das integrierte USB-C Kabel (Smart Cable)

An der Seite befindet sich eine Schlaufe, die auf den ersten Blick wie ein normaler Tragebändel aussieht. Doch zieht man daran, entpuppt sie sich als ein etwa 15 cm langes, fest verbautes USB-C-Kabel.

  • Input & Output: Über dieses Kabel (bezeichnet als C1) kannst du sowohl die Powerbank aufladen als auch Strom an dein iPhone oder iPad abgeben.
  • Magnet-Halterung: Das Ende des Kabels wird durch einen kleinen Magneten sicher am Gehäuse gehalten, wenn du es nicht brauchst. Aber Achtung: Wie ich im Video erwähne, sollte man hier nicht zu stark „rupfen“ – Kabel sind immer eine sensible Stelle bei Gadgets.

3. Zusätzlicher USB-C Port

Zusätzlich zum integrierten Kabel gibt es einen weiteren USB-C Port (C2). Du kannst also problemlos zwei Geräte gleichzeitig laden – zum Beispiel dein iPhone über das Kabel und dein iPad über ein zusätzliches Kabel am C2-Port.


Die inneren Werte: Kapazität und Ladeleistung

Mit 10’000 mAh trifft Anker genau den „Sweetspot“. Ich besitze auch eine massive Powerbank mit 27′.’000 mAh, aber die ist oft einfach zu schwer und unhandlich für den Alltag. Die MagGo passt in jede Rucksack-Seitentasche und fällt kaum ins Gewicht.

Wie viel Power kommt wirklich raus?

Die maximale Ausgangsleistung liegt bei 30 Watt. Das reicht sogar aus, um ein MacBook mit einem kleinen „Strom-Schub“ zu versorgen, falls es mal eng wird. Sobald du jedoch mehrere Geräte gleichzeitig anschliesst, teilt sich die Leistung auf.

Im Apple-Ökosystem ist das jedoch kein Nachteil. Mein iPhone 15 Pro Max lädt meist mit maximal 27 Watt (wenn es annähernd leer ist). Die Apple Watch benötigt ohnehin deutlich weniger. In meinem Test konnte ich die Watch innerhalb von nur 30 Minuten von 20% auf ca. 80% bringen. Rein rechnerisch könntest du deine Uhr mit dieser Powerbank etwa 15 Mal aufladen – ideal für einen zweiwöchigen Urlaub ohne Steckdose!

Ein smartes Display, das mitdenkt

Ein cooles Feature ist das kleine Display an der Seite. Es zeigt dir nicht nur den aktuellen Ladestand in Prozent an, sondern auch, welcher Port (C1, C2 oder W für Watch) gerade wie viel Watt ausgibt.

Der Clou: Wenn du die Powerbank so hinlegst, dass das Display auf dem Kopf steht, musst du nicht deinen Kopf verrenken. Ein doppelter Klick auf den Power-Button dreht die Anzeige auf dem Display um 180 Grad. Ein kleines Detail, das im Alltag aber extrem praktisch ist.


Praxis-Check: Nicht nur für Apple-Fans

Obwohl das Produkt voll auf Apple zugeschnitten ist (Stichwort: MagSafe-Kompatibilität und Watch-Puck), ist es dank USB-C universell einsetzbar. Ich habe im Video mein Google Pixel angeschlossen. Da das Pixel fast voll war, zog es nur noch 4 Watt – das ist völlig normal, da moderne Smartphones die Ladeleistung drosseln, je voller der Akku ist. Später als das Pixel leerer war habe ich 22 W Leistung in mein Google Pixel 9 Pro bekommen.

Auch mein iPad wurde problemlos geladen. Man muss sich also keine Sorgen machen: Die Powerbank erkennt intelligent, wie viel Strom das angeschlossene Gerät benötigt.


Mein Fazit: Warum der Anker MagGo in meinen Rucksack gehört

Nach intensiver Nutzung kann ich sagen: Der Anker MagGo mobiler MagSafe Charger ist ein geniales Stück Technik. Er vereint alles, was ich brauche:

  • Kompaktheit: Er ersetzt zwei bis drei einzelne Kabel und Ladegeräte.
  • Funktionalität: Die Weckerfunktion für die Apple Watch ist ein echtes Plus auf Reisen.
  • Leistung: 30 W Output sind für iPhone und iPad mehr als ausreichend.

Er ist nicht der billigste Akku auf dem Markt, aber die Verarbeitungsqualität und die durchdachten Features wie das integrierte Kabel und das rotierbare Display rechtfertigen den Preis. Für mich ist er mittlerweile ein täglicher Begleiter, der in meinem Gadget-Rucksack nicht mehr fehlen darf.


FAQ – Häufige Fragen zum Anker MagGo

Kann ich damit mein MacBook laden? 
Ja, prinzipiell ist das möglich. Aufgrund der 30W Leistung wird es jedoch eher langsam geladen (Erhaltungsladung). Für einen Notfall-Schub ist es aber perfekt geeignet.

Wie oft kann ich mein iPhone damit laden? 
Je nach Modell (z. B. iPhone 15 Pro) kannst du mit ca. 1.5 bis 2 vollen Ladungen rechnen.

Ist das integrierte Kabel stabil? 
Es wirkt sehr robust und ist clever durch einen Magneten gesichert. Dennoch sollte man pfleglich damit umgehen, da fest verbaute Kabel bei einem Defekt nicht einfach ausgetauscht werden können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen